Kwerdenker-Leser aufgepasst!
Laut einem aktuellem Bericht in der SZ hat das Bundeskriminalamt (BKA) bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Deutsche Opfer von Datenklau an Geldautomaten geworden sind – im In- wie auch im Ausland. Bundesweit ist die Zahl der manipulierten Geldautomaten zwischen 2008 und 2009 um fast 20% angestiegen. Der dadurch entstandene Schaden wird auf ca. 40 Millionen Euro beziffert. Außerhalb Deutschlands sind in 2009 die meisten Betrugsfälle in Frankreich, der Türkei sowie Südafrika aufgetreten. Daher rät das BKA Besuchern der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer besonders auf der Hut zu sein. Betrüger versuchen mit vorgetäuschter Hilfsbereitschaft an die Daten der Opfer zu kommen.
Auch im Internet, wo pausenlos Bank-, Kreditkarten- und Zugangsdaten für Einkäufe von Waren und Dienstleistungen sowie Downloads von Daten ausgetauscht werden ist der Negativtrend der Manipulationsfälle stark steigend. Im Jahre 2009 wurden knapp 7.000 Fälle registriert, in denen Datenklau stattfand. Der Schwerpunkt lag hierbei bei Bank-, Kreditkarten- und Zugangsdaten, unter anderem für Telefonanschlüsse. (Versuchter) Datenkau nahm alleine bei den Bankdaten um mehr als 60% zu im Vergleich zum Vorjahr.
Daher heißt es “Aufgepasst”! Speziell beim Onlinebanking sollten Nutzer auf der Hut sein. Niemals PIN oder TANs an Dritte weitergeben, selbst wenn eine angebliche Anfrage der Hausbank kommt. Eine Bank wird niemals nach diesen Daten fragen. Ganz im Gegenteil. Es ist ihnen sogar widersagt dies zu tun. Daher bereitet die Zahlungsabwicklung bei dem Zahlungsanbieter “Sofortüberweisung” einigen Banken kräftige Bauschschmerzen, da bei dieser E-Payment-Lösung PIN und TANs angegeben werden müssen und gleichzeitig für das Unternehmen “sichtbar” werden.
Achte nach dem Besuch Deines persönlichen Onlinekontos darauf, dass Du Dich immer auf der Website abmeldest und den Verlauf (History), Cache (Pufferspeicher, temporäre Internetdateien) und Cookies löschst, damit Deine “Spuren” verwischt werden. Wer ganz sicher gehen möchte sollte unter Umständen Bookmarks zur Bank oder Ähnliches löschen oder besser gleich gar nicht anlegen und keine Kennwörter abspeichern. Zwar muss man für den Besuch der Website der eigenen Bank dann jedes Mal wieder von Neuem die Internetadresse und das jeweilige Kennwort eingeben, aber sicher ist sicher.
Das Löschen der unterschiedlichen Daten kann über den Menüpunkt “Extras” des Webbrowsers (z.B. Firefox, Internet Explorer) vorgenommen werden. Beim Firefox klickt man hierzu auf den Menüpunkt Extras > Datenschutz und beim Internet Explorer auf Extras > Internetoptionen > Allgemein.
Alternativ kann das Ganze auch über das Betriebssystem (Windows) unter Start > Systemsteuerung > Internetoptionen aufgeräumt werden. Darüber hinaus sollte regelmäßig der Ordner der temporären Internetdateien unter die Lupe genommen werden (Lokaler Datenträger (C:) > Windows > Temp).
Wer darüber hinaus noch Anregungen oder Ergänzungen zum Thema Sicherheit im Internet bringen möchte ist herzlich dazu eingeladen diese in Form eines Kommentars abzugeben.
Danke im Voraus!
Euer Kwerdenker (Stevenson)
























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