virales marketing

Wie können Unternehmen das Web 2.0 nutzen?

Wie können Unternehmen das Web 2.0 nutzen?

Liebe Leser,

nachfolgend ein Gastartikel zum Thema Social Media-Marketing, welcher die aktuelle Situation des Web 2.0 unter die Lupe nimmt. Speziell für Jene, die sich für das Thema Internet-Marketing interessieren und sich einen kurzen Überblick verschaffen möchten, ist dieser Artikel ideal. Außerdem ist es höchste Zeit, dass der Kwerdenker-Blog, der sich unter anderem als Internet-Marketing-Blog sieht, wieder mal etwas zum Thema Social Media-Marketing präsentiert.

Viel Spaß beim Lesen!

Web 2.0. ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde. Ältere Generationen würden wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln, bei uns gehört der ständige Informationsfluss zum alltäglichen Leben dazu. Dennoch weiß nicht jeder, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt, es sei denn man ist Social Media-Experte oder holt sich Hilfe von diesen. Im Dezember 2003 wurde der Begriff Web 2.0 zum ersten Mal in dem Magazin CIO, welches ein Fachmagazin für IT-Manager ist, genannt. Web 2.0 bedeutet, dass Benutzer im Internet Inhalte auf Plattformen erstellen, bearbeiten und diskutieren können. Dies wird unterstützt von kollaborativen und interaktiven Elementen und dient zum Austausch von Meinungen, Interessen und Informationen. Die Internet-Benutzer können sich untereinander vernetzen und sind nicht mehr auf den zentralisierten Nachrichtenfluss großer Medienunternehmen angewiesen. Nach und nach wurde der Begriff von der Wortkombination Social Media abgelöst.

Microblogging – der schnelle Weg der Nachrichten-Vermittlung

Twitter, friendfeed.com oder identi.ca – Microblogging-Services sind kleine – ein- bis zweizeilige Nachrichten, die abgeschickt und von anderen Bloggern gelesen und weitergeleitet werden können – Stichwort: Virales Marketing. Es ist ein zeitnahes Vermitteln von Neuigkeiten und Informationen aus aller Welt und man wird aktuell informiert. Ob man jemandem folgt oder ob jemand einem selbst folgt, hängt davon ab, ob die Interessen übereinstimmen. So kann man die Nachrichten filtern und denen seine Instant-Nachrichten zukommen lassen, die daran interessiert sind. Genauso läuft es vice versa. Man folgt den Leuten, die für einen selbst wichtige Informationen bereitstellen und kann dadurch die wichtigsten Informationen filtern. Unternehmen nutzen dieses Tool, um ihre unternehmensinternen Informationen zu verbreiten. Somit hält man seine Kunden, Partner und Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand.

Warum reden, wenn wir auch chatten können?

Für viele junge Unternehmen gehört es schon zur Tagesordnung -  Chatting mit Instant-Nachrichten-Services. Dabei ist Skype am häufigsten vertreten. Der Vorteil? Man kann auch noch von Skype zu Skype telefonieren, was auch die ursprüngliche Intention von Skype war. Telefonieren über das Internet – und das auch noch kostenlos. Inzwischen werden ICQ, Yahoo Messenger, MSN Messenger und Co. zum Datenübertragen und zum „Chatten“ benutzt. Das spart Zeit und Wege in einem Unternehmen. Manchmal macht es jedoch auch faul und man könnte vergessen, wie man sich ohne Medium, praktisch face to face, unterhält. Generell gehört diese Art der Social Media zum täglichen Leben dazu und ist bereits jetzt nicht mehr wegzudenken.

Soziale Netzwerke – das höchste Maß der weltweiten Verknüpfung

Selbst in sozialen Netzwerken wie in Facebook gibt es eine Chat-Funktion. Facebook, StudiVZ und Friendscout gehören in Deutschland zu den bekanntesten Social Media-Plattformen. Man kann sich mit Menschen aus aller Welt verknüpfen, chatten sowie Fotos und Informationen teilen. Viele Menschen stehen diesem Medium kritisch gegenüber, weil man zum „gläsernen“ Menschen wird. Andere Stimmen entgegnen dem, dass jedem selbst die Kontrolle über die Herausgabe der Daten zusteht. Was früher eine Ansammlung von Freunden und Bekannten war, ist heute eine Marketing- und Kommunikationsplattform für viele Unternehmen und Veranstaltungen. Nichts verbreitet sich schneller und adressiert mehr Leute als Facebook. Inzwischen hat Facebook mehr als 500 Millionen User (Stand: Juli 2010).

Unter der Rubrik können auch LinkedIn und Xing, genannt werden. Diese Medien stellen Business-Netzwerke dar, in denen sich Menschen primär zu Businesszwecken bewegen. Unternehmen nutzen diese Gelegenheit unter anderem um Mitarbeiter zu rekrutieren. Durch die Einsicht in die Profile der Mitglieder kann man die für sich am passendsten Kandidaten aktiv anschreiben. Auf der anderen Seite nutzen die User die Plattform, um sich mit Leuten aus der gleichen Branche zu treffen, Gruppen und Business-Netzwerke zu bilden.

Lesezeichen mit anderen teilen – überall und zu jeder Zeit

Das Lesezeichen-Symbol in der Browser-Leiste ist sehr hilfreich. Man muss sich die teilweise überdurchschnittlich langen URLs nicht aufschreiben, sondern kann diese einfach als Lesezeichen speichern. Sogenannte Bookmarking-Services wie Mr.Wong, Delicious, Stumble Upon und Co. machen dies möglich. Eine ganz besondere Rolle spielt das Bookmarking für Unternehmen im Bereich von Suchmaschinenoptimierung. Viele Bookmarks zeigen den Suchmaschinen, dass diese Seiten wichtig sein müssen für ihre User.

Heute ist man theoretisch überall und zu jeder Zeit für jeden erreichbar. Wir dürfen gespannt sein, welche Entwicklungen es im Bereich Social Media-Marketing in der Zukunft geben wird.

Joana Karger, twago.de



Onlinemarketing for “Runaways”: Virales Marketing am Beispiel des Todesstern…

Onlinemarketing for “Runaways”: Virales Marketing am Beispiel des Todesstern…

…oder was sich bei der heutigen Pressearbeit im Vergleich zu früher – vor dem Internetzeitalter – verändert hat.

Virales was, bitte schön? Virales Marketing – ganz richtig. Es wird ganz einfach deshalb als “viral” bezeichnet, weil sich Meldungen, Berichte, Artikel, Videos, Podcasts etc. dank unterschiedlicher Netzwerke und Dienste innerhalb des Internets virusartig wie eine Epidemie verbreiten. Aber keine Sorge: was sich ziemlich gefährlich anhört kann in Wirklichkeit ein echter Segen für marketingbewusste Freiberufler und Unternehmer sein.

Nehmen wir als Beispiel die Situation auf dem Todesstern in der sagenhaften Trilogie “Star Wars” von George Lucas, welche schätzungsweise jeder dritte Mensch in der westlichen Welt gesehen hat.

Stellen wir uns vor, Luke Skywalker wäre Marketingleiter bei dem Unternehmen “Erde” und er soll im Namen seines Geschäftsführers Obi-Wan-Kenobi eine Pressemitteilung bezüglich der Produkteinführung des neuen Bordcomputers R2D2 für die neueste Generation an Raumschiffen auf dem gesamten Todesstern verbreiten. Luke Skywalker macht sich an die Arbeit und denkt darüber nach seine frisch verfasste Pressemitteilung an den Chefredakteur des “Todesstern-Blatt” – Darth Vader – zu schicken, in der Hoffnung, dass Herr Vader in seiner neuesten Ausgabe des Todesstern-Blatt noch ein Plätzchen frei hätte und zudem das Thema noch als interessant für die eigene Leserschaft einordnen würde. Wenn das nicht der Fall wäre würde der Presseartikel direkt im Mülleimer landen oder unter einem traurigen Stapel anderer vernachlässigter Artikel ersticken. Und selbst wenn der Redakteur Vader den Presseartikel abdrucken würde, so würde das das Unternehmen Erde unter Umständen eine ganze Stange Geld kosten und nicht unbedingt die gewünschte Reichweite – den kompletten Todesstern – erreichen.
Aber Luke Skywalker war clever. Er hatte von einem Jedi-Ritter von dem Geheimnis des viralen Marketing gehört, welches sich Augenzeugen zufolge virusartig und unkontrolliert ausbreitete. Da er für seine Zwecke virale PR benötigte machte er umfangreiche Recherchen und kam schlussendlich zu folgenden Schlüssen:

- Pressemitteilungen konnten in der heutigen Zeit über dutzende nationale und internationale Presseportale problemlos verbreitet werden – ein Großteil dieser Portale war sogar kostenlos. Zudem konnte er sich den Weg über den unsympathischen Chefredakteur Darth Vader sparen, was ihm sehr recht war, da es Zeit und Geld sparte

- Durch die Verbreitung des Presseartikels über zahlreiche Portale konnte er eine viel größere Anzahl an Menschen als je zuvor erreichen – Journalisten, Redakteure, Unternehmen und (potentielle) Kunden zugleich

- Der Artikel würde sich viel schneller als jede herkömmliche Pressemitteilung über einen Pressedienst verbreiten, da das Internet dank der Suchmaschinen nie schläft

- Durch eine gute Kombination des Geschriebenen aus kurzen und klaren Sätzen und einer suchmaschinenfreundlichen Schreibweise mit Schwerpunkt auf bestimmte Schlüsselwörter wie “Virales Marketing” oder “R2D2″ würde der Presseartikel innerhalb der Suchmaschinen im Ranking klettern und die Meldung hinsichtlich der Produkteinführung des neuen R2D2 an Gewichtung zunehmen

- Dank der Verzahnung von diversen Online-Netzwerken wie Facebook, XING oder LinkedIn sowie Online-Diensten und -Tools wie Twitter, Social Bookmarks und RSS-Feeds, die Luke Skywalker in Form von Links in seine Pressemitteilung integrieren würde, würde sich die Nachricht über die Produkteinführung des R2D2 immer schneller und weiter ausbreiten. Gleichzeitig würden immer mehr Menschen die Website des Unternehmens besuchen und so wiederum für eine größere Relevanz in den Suchmaschinen sorgen, was zur Folge hätte, dass das Unternehmen Erde bei bestimmten Schlüsselwörten gut zu finden wäre. Indem mehr potentielle Kunden auf die Website gelangen würden, würde zudem der Kundenkontakt zunehmen und dadurch gleichzeitig der Absatz steigen

Schlussendlich hat sich Luke Skywalker für die Variante “Virales Marketing” entschieden und seinen Chef Obi-Wan-Kenobi und alle Jedi-Ritter mit dieser Maßnahme sehr glücklich gemacht. Den Chef deshalb, weil der Absatz des R2D2 förmlich abhob und eine Umsatzssteigerung von 50% mit sich brachte. Und die Jedi-Ritter wiederum waren dankbar, dass sie aufgrund der blühenden Umsatzzahlen endlich wieder “Licht” sahen – trotz Todesstern.

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Denkt daran, liebe Unternehmer.

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Liebe(r) Besucher/-in, ich freue mich, Dich hier begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Steven (34) und ich bin der kwerdenkende Autor dieses Blogs. Ich bin bei einer Schweizer Airline verantwortlich fürs Online-Marketing, Gründer der Goldlandung Marketing Consulting und ein Fan der wirklichen Kommunikation - dazu gehören das richtige Zuhören, das Eingehen auf den Anderen, der offene Dialog sowie eine lösungsorientierte Herangehensweise an eine Herausforderung. Eine Kombination, die mich dazu veranlasst hat diesen Blog aufzusetzen. Ein Blog, der speziell für jene gedacht ist, die ebenfalls nach der echten Kommunikation lechzen, egal ob privat oder beruflich. Bei aller Kommunikation und hoffentlich gutem Marketing wollen wir aber nicht vergessen, dass die richtige (offene) Einstellung und der nötige Humor nicht fehlen dürfen. Ich wünsche viel Spaß und hoffentlich muntere(n) Unterhaltung und Diskussionsstoff!

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