Social Media Marketing

Wie können Unternehmen das Web 2.0 nutzen?

Wie können Unternehmen das Web 2.0 nutzen?

Liebe Leser,

nachfolgend ein Gastartikel zum Thema Social Media-Marketing, welcher die aktuelle Situation des Web 2.0 unter die Lupe nimmt. Speziell für Jene, die sich für das Thema Internet-Marketing interessieren und sich einen kurzen Überblick verschaffen möchten, ist dieser Artikel ideal. Außerdem ist es höchste Zeit, dass der Kwerdenker-Blog, der sich unter anderem als Internet-Marketing-Blog sieht, wieder mal etwas zum Thema Social Media-Marketing präsentiert.

Viel Spaß beim Lesen!

Web 2.0. ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde. Ältere Generationen würden wahrscheinlich mit dem Kopf schütteln, bei uns gehört der ständige Informationsfluss zum alltäglichen Leben dazu. Dennoch weiß nicht jeder, was genau sich hinter dem Begriff verbirgt, es sei denn man ist Social Media-Experte oder holt sich Hilfe von diesen. Im Dezember 2003 wurde der Begriff Web 2.0 zum ersten Mal in dem Magazin CIO, welches ein Fachmagazin für IT-Manager ist, genannt. Web 2.0 bedeutet, dass Benutzer im Internet Inhalte auf Plattformen erstellen, bearbeiten und diskutieren können. Dies wird unterstützt von kollaborativen und interaktiven Elementen und dient zum Austausch von Meinungen, Interessen und Informationen. Die Internet-Benutzer können sich untereinander vernetzen und sind nicht mehr auf den zentralisierten Nachrichtenfluss großer Medienunternehmen angewiesen. Nach und nach wurde der Begriff von der Wortkombination Social Media abgelöst.

Microblogging – der schnelle Weg der Nachrichten-Vermittlung

Twitter, friendfeed.com oder identi.ca – Microblogging-Services sind kleine – ein- bis zweizeilige Nachrichten, die abgeschickt und von anderen Bloggern gelesen und weitergeleitet werden können – Stichwort: Virales Marketing. Es ist ein zeitnahes Vermitteln von Neuigkeiten und Informationen aus aller Welt und man wird aktuell informiert. Ob man jemandem folgt oder ob jemand einem selbst folgt, hängt davon ab, ob die Interessen übereinstimmen. So kann man die Nachrichten filtern und denen seine Instant-Nachrichten zukommen lassen, die daran interessiert sind. Genauso läuft es vice versa. Man folgt den Leuten, die für einen selbst wichtige Informationen bereitstellen und kann dadurch die wichtigsten Informationen filtern. Unternehmen nutzen dieses Tool, um ihre unternehmensinternen Informationen zu verbreiten. Somit hält man seine Kunden, Partner und Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand.

Warum reden, wenn wir auch chatten können?

Für viele junge Unternehmen gehört es schon zur Tagesordnung -  Chatting mit Instant-Nachrichten-Services. Dabei ist Skype am häufigsten vertreten. Der Vorteil? Man kann auch noch von Skype zu Skype telefonieren, was auch die ursprüngliche Intention von Skype war. Telefonieren über das Internet – und das auch noch kostenlos. Inzwischen werden ICQ, Yahoo Messenger, MSN Messenger und Co. zum Datenübertragen und zum „Chatten“ benutzt. Das spart Zeit und Wege in einem Unternehmen. Manchmal macht es jedoch auch faul und man könnte vergessen, wie man sich ohne Medium, praktisch face to face, unterhält. Generell gehört diese Art der Social Media zum täglichen Leben dazu und ist bereits jetzt nicht mehr wegzudenken.

Soziale Netzwerke – das höchste Maß der weltweiten Verknüpfung

Selbst in sozialen Netzwerken wie in Facebook gibt es eine Chat-Funktion. Facebook, StudiVZ und Friendscout gehören in Deutschland zu den bekanntesten Social Media-Plattformen. Man kann sich mit Menschen aus aller Welt verknüpfen, chatten sowie Fotos und Informationen teilen. Viele Menschen stehen diesem Medium kritisch gegenüber, weil man zum „gläsernen“ Menschen wird. Andere Stimmen entgegnen dem, dass jedem selbst die Kontrolle über die Herausgabe der Daten zusteht. Was früher eine Ansammlung von Freunden und Bekannten war, ist heute eine Marketing- und Kommunikationsplattform für viele Unternehmen und Veranstaltungen. Nichts verbreitet sich schneller und adressiert mehr Leute als Facebook. Inzwischen hat Facebook mehr als 500 Millionen User (Stand: Juli 2010).

Unter der Rubrik können auch LinkedIn und Xing, genannt werden. Diese Medien stellen Business-Netzwerke dar, in denen sich Menschen primär zu Businesszwecken bewegen. Unternehmen nutzen diese Gelegenheit unter anderem um Mitarbeiter zu rekrutieren. Durch die Einsicht in die Profile der Mitglieder kann man die für sich am passendsten Kandidaten aktiv anschreiben. Auf der anderen Seite nutzen die User die Plattform, um sich mit Leuten aus der gleichen Branche zu treffen, Gruppen und Business-Netzwerke zu bilden.

Lesezeichen mit anderen teilen – überall und zu jeder Zeit

Das Lesezeichen-Symbol in der Browser-Leiste ist sehr hilfreich. Man muss sich die teilweise überdurchschnittlich langen URLs nicht aufschreiben, sondern kann diese einfach als Lesezeichen speichern. Sogenannte Bookmarking-Services wie Mr.Wong, Delicious, Stumble Upon und Co. machen dies möglich. Eine ganz besondere Rolle spielt das Bookmarking für Unternehmen im Bereich von Suchmaschinenoptimierung. Viele Bookmarks zeigen den Suchmaschinen, dass diese Seiten wichtig sein müssen für ihre User.

Heute ist man theoretisch überall und zu jeder Zeit für jeden erreichbar. Wir dürfen gespannt sein, welche Entwicklungen es im Bereich Social Media-Marketing in der Zukunft geben wird.

Joana Karger, twago.de



Gastbeitrag von Anne M. Schüller – Social-Media-Marketing: Heute ein Muss

Gastbeitrag von Anne M. Schüller – Social-Media-Marketing: Heute ein Muss

Liebe Leser,

ich freue mich sehr, Euch heute einen Gastbeitrag von Anne M. Schüller, die im deutschsprachigen Raum als eine der absoluten Spezialistinnen auf dem Gebiet des Loyalitätsmarketings gilt, präsentieren zu können. Auf Ihrer Website unter www.anneschueller.de kann man mehr zu diesem und weiteren spannenden Themen rund ums Marketing erfahren. Darüber hinaus bloggt sie regelmäßig zu diesen und anderen Themen.

Hier nun der Beitrag zu dem spannenden Thema: “Social-Media-Marketing: Heute ein Muss”.

Viel Spaß!

Das größte Empfehlungsnetzwerk, das es je gab, heißt Social Web. Und ob es den Unternehmen nun gefällt oder nicht, in dieser – auch gerne Web 2.0 genannten Internet-Welt – redet man über sie. Unternehmern sei deshalb geraten, so schnell wie möglich alles über das Funktionieren dieser neuen Welt zu lernen … und an Online-Gesprächen teilzunehmen … und deren Inhalte aktiv mitzugestalten. Hierzu fünf Tipps in aller Kürze:

1.    Machen Sie sich empfehlenswert. Denn nur, wer empfehlenswert ist, wird auch weiterempfohlen. Erzeugen Sie Vertrauen, Begeisterung und Spitzenleistungen. Seien Sie anders, witzig, spektakulär. Geben Sie Ihren Kunden etwas, womit sich diese profilieren können bzw. wofür sie Bewunderung oder Dankbarkeit von anderen bekommen. Dann hat es die Chance, empfohlen zu werden. Schaffen Sie also zunächst die Voraussetzungen für positives Gerede und liefern Sie – immer wieder – gute Gründe für wohlwollende Mundpropaganda.

2.    Reden Sie mit. Tragen Sie sich in Online-Verzeichnisse ein. Sichern Sie sich Einträge auf Branchenportalen. Stellen Sie Meldungen auf Online-Presseportalen ein. Recherchieren Sie, welches die meistgenutzten Bewertungsportale in Ihrer Branche sind – und machen Sie sich mit den Gegebenheiten dort vertraut. Xingen, bloggen und twittern Sie. Richten Sie eine Fanseite bei Facebook ein. Laden Sie Videos bei YouTube hoch. Oder besser noch: Machen Sie einen Wettbewerb, damit Ihre Kunden die Videos drehen.

3.    Laden Sie zum Mitreden ein. Je nachdem, wo Sie aktiv sind, motivieren Sie Ihre Kunden so: „Folgen Sie uns auf Twitter.“ Oder: „Werden Sie Fan auf unserer Facebook-Seite.“ Oder: „Diskutieren Sie in unserem Forum über … .“ Oder: „ Erzählen Sie uns Ihre Geschichte zu … .“  Oder: „Stellen Sie auf unserer Webseite Bilder und Videos ein, die zeigen, was Sie mit unseren Produkten schönes erlebt haben.“ Oder: „Bitte bewerten Sie uns auf … .“ Oder: “Schreiben Sie bei Gelegenheit einen kleinen Erfahrungsbericht auf … .“ Sowas kann im PS von Briefen oder eMails stehen – und natürlich auch an passender Stelle auf der eigenen Webseite. Einem Bäcker habe ich beispielsweise mal empfohlen, den Kunden dazu hübsch gemachte Kärtchen in die Brötchentüten zu legen.

4.    Überwachen Sie Online-Gespräche. Dank ‚Google Blog Suche‘ oder ‚technorati.com‘ lassen sich die – hoffentlich – positiven Kommentare am schnellsten ausfindig machen. Und über ‚Google Alerts‘ oder ‚yasni.de‘ erhält man Online-Gerede regelmäßig zugespielt. Rufen Sie dazu im Internet die entsprechenden Eingabemasken auf und folgen Sie dann den weiteren Anweisungen. Das ist kostenlos. Profis benutzen komplexe Social-Media-Monitoring-Programme, die kostenpflichtig sind.

5.    Reagieren Sie auf Gerede im Web. Melden Sie sich bei denen, die Beschwerden hatten – und schaffen Sie deren Ärger aus der Welt. Bedanken Sie sich bei denen, die Sie loben. Können Sie die Person nicht ausfindig machen, dann schreiben Sie da, wo dies möglich ist, einen passenden Kommentar. Ganz wichtig bei negativem Gerede: nichts vernebeln, nichts vertuschen, die Wahrheit zählt! Und: keine Eskalation! Mit etwas Glück werden wackere Fans Sie beschützen. Aber: Stellen Sie niemals Lobeshymnen über sich selber ein. Sowas kann jederzeit auffliegen – und dann haben Sie zum Schaden auch noch den Spott.

Übrigens: Empfehler – egal ob sie online oder offline tätig werden – lassen sich am ehesten aus dem Pool treuer Stammkunden gewinnen. Deshalb heißt die Vorstufe zum Empfehlungsmarketing: Kundenloyalität.

Das Buch zum Thema:

Anne M. Schüller
Zukunftstrend Empfehlungsmarketing
Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten
BusinessVillage, 4. Aufl. 2010, 135 Seiten
ISBN 978-3-938358-63-4, 21,80 Euro / 39.50 CHF

Zur Autorin:

Anne M. Schüller ist Management-Consultant und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Über 20 Jahre lang hat sie in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen verschiedener internationaler Dienstleistungsunternehmen gearbeitet und dabei mehrere Auszeichnungen erhalten. Die Diplom-Betriebswirtin und neunfache Buch- und Bestsellerautorin zählt zu den gefragtesten Keynote-Rednern im deutschsprachigen Raum. Sie arbeitet auch als Business-Trainerin und lehrt an mehreren Hochschulen. Sie gehört zum Kreis der ‚Excellent-Speakers‘. Ihr Buch ‚Kundennähe in der Chefetage‘ wurde mit dem Wirtschaftsbuchpreis 2008 ausgezeichnet. Zu ihren Kunden zählt die Elite der deutschen, schweizerischen und österreichischen Wirtschaft.

http://www.empfehlungsmarketing.cc

Online-Händler aufgepasst – Teil 1: Aufbau einer erfolgreichen Startseite

Online-Händler aufgepasst – Teil 1: Aufbau einer erfolgreichen Startseite

Liebe Leser,

E-Commerce ist schon seit längerem in aller Munde und gewinnt von Tag zu Tag mehr an Bedeutung. Auch große Marken, speziell im Versandhandel, haben die Zeichen und das Absatzpotential erkannt, welche(s) im Online-Handel steckt. Betrachtet man den Anteil der Umsätze, die über den Online-Handel gemacht werden im Verhältnis zum Gesamtumsatz wird aber deutlich, dass bei zahlreichen Handelsunternehmen (noch) immer großes Potential vorhanden ist. Alles in allem befindet befindet sich der E-Commerce auf der Leiter nach oben – und das wird vermutlich noch eine ganze Weile so weiter gehen.
Angesichts der Wichtigkeit dieses Themas, nicht nur für große, sondern speziell auch für kleinere Unternehmen, die bereits im Online-Handel aktiv sind oder zukünftig aktiv werden wollen (und müssen), gibt es heute ein paar Tipps, die Voraussetzung für den Aufbau einer erfolgreichen Startseite eines erfolgreichen Online-Shops sind:

Die Startseite stellt in gewisser Weise die Seele eines Shops dar, denn die Mehrzahl der Besucher, die zu einem Online-Shop gelotst werden, werden durch die “Haustür”, sprich – die Homepage eintreten. Speziell Jene, die den Shop durch eine originäre Anzeige in den Suchmaschinen gefunden haben. Von dem her muss ein Online-Händler dafür gewappnet sein, dass Besucher mit unterschiedlichen Interessen eintreten werden. Auf der einen Seite gilt es somit vorab zu klären, wen man mit gezielten Kampagnen, Promotions und Werbemaßnahmen auf die Startseite locken möchte. Stichwort: Zielgruppen definieren.
Zum anderen muss im Vorhinein klar präferiert werden, was man als die wichtigsten Inhaltselemente – auf das Angebot bezogen – betrachtet. Dabei kommt es auch auf die Art der Produkte bzw. das Angebot an, die/das verkauft werden soll(en). Werden Produkte nur saisonal angeboten, dann sollte dies auf der Startseite klar zum Ausdruck gebracht werden. Hat beispielsweise ein Schuhladen die neue Sommerkollektion geliefert bekommen, muss dies auf jeden Fall auf der Startseite des Online-Shops publiziert und der Shopbesucher muss direkt zu der jeweiligen Rubrik geführt werden. Genauso bietet es sich an Kampagnen, Sonderangebote oder Schlussverkäufe als Aufhänger auf der Startseite zu integrieren. Durch solche Aktionen und zeitlich oder mengenmäßig begrenzten Angebote können bei Kunden immer wieder Reizpunkte gesetzt und somit verstärkt zum Kauf animiert werden.
Ganz wichtig ist darüber hinaus eine ausgefeilte Suchfunktion, die es dem User so einfach wie möglich macht, Suchkriterien so auszuwählen, dass er einfach und auf direktem Wege zu seinen Wunschprodukten gelangt.
Und sollte der ein oder andere Besucher Probleme oder Fragen haben, sollte diesem Möglichkeit gegeben werden, auf direktem Wege mit dem Betreiber des Online-Shops in Kontakt zu treten. Als Kontaktoptionen bieten sich hierbei primär an: Kundenhotline, Call back-Service, Kundenchat, E-Mail und Kontaktformular. Die Kontaktmöglichkeiten sollten auf jeden Fall so platziert werden, dass Sie für den Besucher leicht zu finden sind. Mit einer transparenten und klaren Darstellung der Kontaktmöglichkeiten auf der Startseite Ihres Online-Shops vermitteln Sie darüber hinaus Ihren Besuchern das Gefühl, dass man offen ist für Kundenanfragen und diese nicht nur als lästig und zeitaufwendig betrachtet.
Für Shops, die z.B. im Bereich Mode mehrere Marken im Angebotssortiment haben, bietet es sich an, die bekanntesten Marken auf der Startseite zu integrieren, sodass die markenbewussten Kunden mit den jeweiligen Logos sofort angesprochen werden.
Zu den Basics, die beim Aufbau einer Startseite für einen Online-Shop beachtet werden sollten, zählt aber nicht nur der Inhalt.
Wichtig ist zudem, dass Shop-Besucher auf keinen Fall mit Informationen, Interaktionen, Farben und Formen überfordert werden. Die Startseite sollte auf keinen Fall wie ein Bauchladen wirken. Weniger ist oftmals mehr! Es sollte darauf geachtet werden, dass die Startseite klar und übersichtlich erscheint, einwandfrei in das Corporate Design des jeweiligen Unternehmens integriert ist und in Bild und Text ansprechend wirkt. Es empfiehlt sich daher großen Wert auf sehr gute Bildqualität zu legen und die Länge der Texte eher kurz zu halten.

Wie heißt es so schön: ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

Im Verlauf der Serie zum Thema “Online-Händler aufgepasst” werde ich unter anderem noch auf die Themen Social Media Marketing, Aufbau einer erfolgreichen Produktseite, Cross-Selling, Bezahlmöglichkeiten und Versandkosten eingehen.

Promoted Tweets bei Twitter

Promoted Tweets bei Twitter

Und Twitter findet doch Wege um Geld zu verdienen. Offensichtlich will der Microblogging-Dienst sogenannte „Promoted Tweets“ einführen. Hierbei handelt es sich um beworbene Kurznachrichten, die sich alleine dadurch von den gewohnten Tweets bei Twitter unterscheiden, dass sie ganz oben auf manchen Suchergebnisseiten von twitter.com erscheinen. Auf einer Suchergebnisseite wird laut Twitter-Blog nur ein einziger promoted Tweet angezeigt. Ziel sei es, dass User damit interagieren. Findet allerdings ein Tweet keine Resonanz wird er „entfernt“.
Erste Werbepartner wurden ebenfalls bereits genannt. Dazu zählen unter anderem Starbucks, Red Bull und Sony Pictures.

Top Geschäftsidee: Vergeudete Zeit sinnvoll investiert

Top Geschäftsidee: Vergeudete Zeit sinnvoll investiert

Liebe Leser,

gerade eben komme ich von einem Vortrag von Tom Kellersohn (Orange Pepper Design), initiiert durch die Wirtschaftsjunioren Nordschwarzwald, zurück. Thema des abwechslungsreichen Vortrags war das Social Media Marketing und wie man diverse Plattformen und Dienste auf diesem Feld nutzen kann – unter anderem auch für geschäftliche Zwecke. Hierzu zählen Twitter, Facebook und XING – um nur einige wenige an dieser Stelle nennen zu wollen.
Tom selbst hat im Laufe des Vortrags angemerkt, wie viel Zeit der durchschnittliche Facebook-User pro Tag Facebook nutzt – ob nun aktiv oder passiv sei mal dahingestellt. Ganze vier Stunden pro Tag! Eine gewaltige Zahl – gibt es doch noch das ein oder andere, was man den Tag über sonst noch machen muss und möchte. Seien es nun die natürlichen Bedürfnisse wie Essen oder Schlafen, Hobbies oder einfach nur Familie und Freunde sehen und sprechen. Und zwischendrin muss der ein oder andere unter Umständen auch noch ein paar Stündchen arbeiten. Hmmm, wird der ein oder andere jetzt grübeln und sich berechtigterweise fragen: “Nutze ich meine Zeit im Internet sinnvoll, oder passiert es mir immer wieder in den Informations-Fluten des World Wide Web nahezu zu ertrinken?” Mit Sicherheit hat sich fast jeder Internet-User schon mal am Ende eines langen Tages, nach dem Herunterfahren des Rechners, die Frage gestellt: “Ist es denn wirklich schon so spät? Ich war doch nur “schnell” im Internet um meine “sozialen” Kontakte zu pflegen und ein bisschen zu surfen.”
Mir selbst ist es auch schon des Öfteren passiert, dass ich am Ende des Tages, als ich meine Online-Session beendet hatte und von meinem virtuellen Surfbrett abgestiegen bin, die letzten Minuten oder Stunden größtenteils regelrecht “verplempert” und nichts wirklich Sinnvolles mit der verbrachten Online-Zeit vollbracht hatte. Der Internet-Dschungel lässt grüßen.

Da bin ich kürzlich über eine sehr nette Geschäftsidee gestolpert, die unter www.procrasdonate.com zu finden ist, die einem helfen soll die eigene Zeit besser einzuteilen und – falls doch nicht geschafft – die zu viel verbrachte Zeit in Form von Spenden an wohltätige Zwecke “abbezahlt” wird. Die Idee ist simpel und funktioniert folgendermaßen:

Der User registriert sich bei ProcraDonate und lädt sich das dazu passende Firefox Add-on runter. Im nächsten Schritt definiert man die wohltätigen Einrichtungen aus, an die man für den Fall der unnötigen Zeitverschwendung spenden möchte und gibt gleichzeitig die Höhe des Betrags ein, den man pro vergeudeter Stunde spenden will.
Als nächstes wählt man seine persönlichen “Zeitfresser” aus, zum Beispiel Twitter, Facebook, XING und gibt seinen persönlichen Amazon-Account für Bezahlungen an.
Parallel kann man auch die Webseiten und Plattformen auswählen, die als die effektivsten und hilfreichsten angesehen werden und innerhalb der “TimeWellSpent”-Kategorie markiert werden können. Auf diese Weise kann der User die Webseitenbetreiber dieser Webseiten für ihre außergewöhnlichen oder hilfreichen Inhalte belohnen.

Alles was der Internet-User nun zu tun hat ist seinen gewöhnlichen Aktivitäten nachzugehen. Für jede verbrauchte Stunde auf den Zeitfresser-Webseiten wird der ausgewählten Charity eine Art Gutschein automatisch angerechnet. Genauso wird den persönlich definierten “TimeWellSpent”-Webseiten für jede genutzte Stunde eine Gutschrift zugesprochen.
Sobald die Schwelle von 10 US Dollar übertreten wird, geht der eigens eingestellte Spendenbetrag über den persönlichen Amazon-Account an die jeweilige wohltätige Einrichtung. Die einzelnen Spenden können jederzeit über die “my impact”-Seite auf ProcrasDonate eingesehen werden. Darüber hinaus kann man sich Wochenberichte per E-Mail zuschicken lassen.
Im Add-on des Firefox-Browers wird zudem in Form eines Messbalkens schnell und einfach angezeigt, wie viel Zeit man bereits verbraten hat. Nähert man sich dem Maximum an Zeit, welche man eingeplant hat, schaltet der Messbalken auf ROT.

Im Endeffekt ist Idee, die hinter ProcrasDonate steht, wirklich sinnvoll. Vor allem haben alle Seiten etwas davon, ganz gleich ob die Zeit immer eingehalten wird oder nicht.
Der Nutzer verbraucht (hoffentlich) weniger Zeit für eher unwichtige Dinge und unterstützt gleichzeitig sinnvolle und hilfreiche Webprojekte und -seiten. Und für den Fall, dass dies nicht immer geschafft wird, hat er trotzdem etwas Sinnvolles getan, da eine Spende an eine wohltätige Einrichtung fließt.
Abschließend eine Frage in die Runde:

Was haltet Ihr von der Geschäftsidee und könntet Ihr Euch vorstellen, dieses Modell selbst zu nutzen? Welche Zeitmanagement-Tricks wendet Ihr selbst an, und welche Tipps könnt Ihr den Leuten geben, für die das Thema Zeitmanagement ein Problem darstellt?
Jeder ist herzlich willkommen, hier und jetzt seinen Senf zu diesem Thema und Artikel abzugeben. Auf geht’s!

Euer Kwerdenker (Stevenson)

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Denkt daran, liebe Unternehmer.

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Liebe(r) Besucher/-in, ich freue mich, Dich hier begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Steven (34) und ich bin der kwerdenkende Autor dieses Blogs. Ich bin bei einer Schweizer Airline verantwortlich fürs Online-Marketing, Gründer der Goldlandung Marketing Consulting und ein Fan der wirklichen Kommunikation - dazu gehören das richtige Zuhören, das Eingehen auf den Anderen, der offene Dialog sowie eine lösungsorientierte Herangehensweise an eine Herausforderung. Eine Kombination, die mich dazu veranlasst hat diesen Blog aufzusetzen. Ein Blog, der speziell für jene gedacht ist, die ebenfalls nach der echten Kommunikation lechzen, egal ob privat oder beruflich. Bei aller Kommunikation und hoffentlich gutem Marketing wollen wir aber nicht vergessen, dass die richtige (offene) Einstellung und der nötige Humor nicht fehlen dürfen. Ich wünsche viel Spaß und hoffentlich muntere(n) Unterhaltung und Diskussionsstoff!

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