Online-Handel

Online-Händler aufgepasst – Teil 1: Aufbau einer erfolgreichen Startseite

Online-Händler aufgepasst – Teil 1: Aufbau einer erfolgreichen Startseite

Liebe Leser,

E-Commerce ist schon seit längerem in aller Munde und gewinnt von Tag zu Tag mehr an Bedeutung. Auch große Marken, speziell im Versandhandel, haben die Zeichen und das Absatzpotential erkannt, welche(s) im Online-Handel steckt. Betrachtet man den Anteil der Umsätze, die über den Online-Handel gemacht werden im Verhältnis zum Gesamtumsatz wird aber deutlich, dass bei zahlreichen Handelsunternehmen (noch) immer großes Potential vorhanden ist. Alles in allem befindet befindet sich der E-Commerce auf der Leiter nach oben – und das wird vermutlich noch eine ganze Weile so weiter gehen.
Angesichts der Wichtigkeit dieses Themas, nicht nur für große, sondern speziell auch für kleinere Unternehmen, die bereits im Online-Handel aktiv sind oder zukünftig aktiv werden wollen (und müssen), gibt es heute ein paar Tipps, die Voraussetzung für den Aufbau einer erfolgreichen Startseite eines erfolgreichen Online-Shops sind:

Die Startseite stellt in gewisser Weise die Seele eines Shops dar, denn die Mehrzahl der Besucher, die zu einem Online-Shop gelotst werden, werden durch die “Haustür”, sprich – die Homepage eintreten. Speziell Jene, die den Shop durch eine originäre Anzeige in den Suchmaschinen gefunden haben. Von dem her muss ein Online-Händler dafür gewappnet sein, dass Besucher mit unterschiedlichen Interessen eintreten werden. Auf der einen Seite gilt es somit vorab zu klären, wen man mit gezielten Kampagnen, Promotions und Werbemaßnahmen auf die Startseite locken möchte. Stichwort: Zielgruppen definieren.
Zum anderen muss im Vorhinein klar präferiert werden, was man als die wichtigsten Inhaltselemente – auf das Angebot bezogen – betrachtet. Dabei kommt es auch auf die Art der Produkte bzw. das Angebot an, die/das verkauft werden soll(en). Werden Produkte nur saisonal angeboten, dann sollte dies auf der Startseite klar zum Ausdruck gebracht werden. Hat beispielsweise ein Schuhladen die neue Sommerkollektion geliefert bekommen, muss dies auf jeden Fall auf der Startseite des Online-Shops publiziert und der Shopbesucher muss direkt zu der jeweiligen Rubrik geführt werden. Genauso bietet es sich an Kampagnen, Sonderangebote oder Schlussverkäufe als Aufhänger auf der Startseite zu integrieren. Durch solche Aktionen und zeitlich oder mengenmäßig begrenzten Angebote können bei Kunden immer wieder Reizpunkte gesetzt und somit verstärkt zum Kauf animiert werden.
Ganz wichtig ist darüber hinaus eine ausgefeilte Suchfunktion, die es dem User so einfach wie möglich macht, Suchkriterien so auszuwählen, dass er einfach und auf direktem Wege zu seinen Wunschprodukten gelangt.
Und sollte der ein oder andere Besucher Probleme oder Fragen haben, sollte diesem Möglichkeit gegeben werden, auf direktem Wege mit dem Betreiber des Online-Shops in Kontakt zu treten. Als Kontaktoptionen bieten sich hierbei primär an: Kundenhotline, Call back-Service, Kundenchat, E-Mail und Kontaktformular. Die Kontaktmöglichkeiten sollten auf jeden Fall so platziert werden, dass Sie für den Besucher leicht zu finden sind. Mit einer transparenten und klaren Darstellung der Kontaktmöglichkeiten auf der Startseite Ihres Online-Shops vermitteln Sie darüber hinaus Ihren Besuchern das Gefühl, dass man offen ist für Kundenanfragen und diese nicht nur als lästig und zeitaufwendig betrachtet.
Für Shops, die z.B. im Bereich Mode mehrere Marken im Angebotssortiment haben, bietet es sich an, die bekanntesten Marken auf der Startseite zu integrieren, sodass die markenbewussten Kunden mit den jeweiligen Logos sofort angesprochen werden.
Zu den Basics, die beim Aufbau einer Startseite für einen Online-Shop beachtet werden sollten, zählt aber nicht nur der Inhalt.
Wichtig ist zudem, dass Shop-Besucher auf keinen Fall mit Informationen, Interaktionen, Farben und Formen überfordert werden. Die Startseite sollte auf keinen Fall wie ein Bauchladen wirken. Weniger ist oftmals mehr! Es sollte darauf geachtet werden, dass die Startseite klar und übersichtlich erscheint, einwandfrei in das Corporate Design des jeweiligen Unternehmens integriert ist und in Bild und Text ansprechend wirkt. Es empfiehlt sich daher großen Wert auf sehr gute Bildqualität zu legen und die Länge der Texte eher kurz zu halten.

Wie heißt es so schön: ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

Im Verlauf der Serie zum Thema “Online-Händler aufgepasst” werde ich unter anderem noch auf die Themen Social Media Marketing, Aufbau einer erfolgreichen Produktseite, Cross-Selling, Bezahlmöglichkeiten und Versandkosten eingehen.

E-Commerce: Bezahlmöglichkeiten und Zahlungsanbieter im Internet – Teil 1

E-Commerce: Bezahlmöglichkeiten und Zahlungsanbieter im Internet – Teil 1

Liebe Leser,

heute geht es in einem 1. Teil um das Thema “E-Commerce – Bezahlmöglichkeiten und Zahlungsanbieter im Internet”, welches speziell für alle Jene spannend ist, die sich für den Onlinehandel interessieren oder damit zu tun haben. Welche Bezahlmöglichkeiten gibt es überhaupt und welche Vor- und Nachteile sind in diesem Zusammenhang zu erwähnen? Welche Bezahlvariante ist für welche Zielgruppe passend? Wie sehen die Kosten bei welchem Zahlungsanbieter aus – fix und pro Transaktion? Und und und…

Also, los geht’s…

1. Kreditkarte

Speziell jene Onlinehändler, die (auch) Kunden außerhalb Deutschlands bedienen, werden kaum um die Kreditkarte herumkommen, da der Marktanteil laut Deutsche Card Services GmbH in Europa (außer Deutschland) bei über 90 Prozent liegt. Außerhalb Europas liegt der Anteil sogar noch höher mit nahezu 100 Prozent!

Zu beachten für Händler sind hierbei die doch recht hohen Kosten, die mit der Einführung einer Kreditkartenlösung einhergehen. Kosten bzw. Transaktionsgebühren trägt der Händler. Diese werden in Form eines sogenannten Disagios (Abschlag) erhoben. Das Höhe des Disagios ist Verhandlungssache zwischen dem Händler und dem Kreditkartenanbieter und liegt in der Regel zwischen 2,5 und 3,5 Prozent plus 0,10 bis 0,20 Euro pro Transaktion. Das Disagio kann je nach Branche und Transaktionsvolumen variieren. Einzelne Händler mit sehr großem Transaktionsvolumen können durchaus Sonderkonditionen erhalten. Die Einrichtungsgebühren einer Kreditkartenlösung liegen bei ca. 100 – 300 Euro. Bei einer eventuellen Warenrückgabe durch den Kunden können zudem sogenannte Chargeback-Gebühren entstehen, die bei ca. 20 Euro liegen. Händler sollten darüber hinaus mit dem Kreditkartenanbieter klären, ob weitere Gebühren oder Kosten entstehen können, beispielsweise Monatsgebühren oder sonstige Gebühren.
Und ganz wichtig: Wie schnell haben Händler das eingegangene Geld tatsächlich auf Ihrem Konto? Hier gibt es sehr große Unterschiede, die unbedingt vorab mit dem Kreditkartenpartner besprochen werden müssen.

Der Vorteil der Kreditkarte liegt bei der Einfachheit, der sehr weiten Verbreitung und der hohen Sicherheit. In diesem Zusammenhang sollte darauf geachtet werden, dass Daten von Kunden ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen laufen (meist SSL-Verschlüsselung). Können Sie innerhalb Ihres Webbrowsers links unten ein gelbes Schloss-Symbol sehen? Ja? Prima – dann ist die Seite verschlüsselt.

Hinsichtlich des Zahlungsausfallrisikos trägt der Händler das höhere Risiko, da Käufer grundsätzlich von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen können, falls die Ware beschädigt ist, nicht passt oder nicht gefallen sollte. Statistisch gesehen steigt der Umsatz mit Einführung einer Kreditkartenlösung stark an, was sich in einer Steigerung der Conversion Rate um durchschnittlich ca. 60 Prozent klar widerspiegelt! (Quelle: Computop)

2. Elektronisches Lastschriftverfahren

Das Lastschriftverfahren ist eine sehr einfache und umkomplizierte Bezahlvariante, bei der der Käufer dem Verkäufer/ Händler das Recht einräumt einen vereinbarten Betrag von seinem Konto abzubuchen. Hierbei kann es sich um Einmalzahlungen wie auch regelmäßige Abbuchungen drehen.
Ein weiterer Vorteil des elektronischen Lastschriftverfahrens liegt in dem geringen Missbrauchsrisiko. Käufer können innerhalb einer bestimmten Frist eine Rücklastschrift veranlassen für den Fall, dass Beträge ohne vorherige Zustimmung vom Konto abgebucht wurden.

Für Händler gilt: Sperrlisten prüfen und Transaktionsgebühren beachten, die sich allerdings im Rahmen halten sollten.

Statistisch betrachtet steigt die Conversion Rate mit Einführung eines elektronischen Lastschriftsystems um mehr als 60 Prozent. Daher gilt für Händler: nicht lange überlegen – einführen!

3. PayPal

PayPal hat inzwischen mehr als 10 Millionen Nutzer in Deutschland und über 200 Millionen weltweit. Die Tendenz ist steigend, was PayPal zu einer ernst zu nehmenden Zahlungsvariante macht.Das Szenario einer Bezahlung per PayPal läuft folgendermaßen ab:
Der Kunde wählt innerhalb des Onlineshops des Verkäufers PayPal als Bezahlmöglichkeit aus und wird auf die PayPal-Seite geleitet. Hier loggt er sich mit E-Mail-Adresse und Passwort ein und wählt die gewünschte Bezahlart aus. Der Betrag wird dem Händler sofort gutgeschrieben. Dies stellt einen großen Vorteil dieser Bezahlvariante dar, da die Bezahlung in Echtzeit abläuft und mit zwei Klicks erledigt ist. Zudem bietet PayPal ein breites Feld an unterstützenden Bezahlvarianten an. Hierzu zählen Lastschrift, Kreditkarte, Überweisung, Giropay und PayPal-Guthaben.

Kosten fallen für den Kunden keine an. Der Händler trägt ebenfalls keine Fixkosten, muss bei Zahlungen innerhalb Deutschlands allerdings mit einer Gebühr von max. 1,9 Prozent des Gesamtbertrags plus 0,35 Euro pro Tranaktion rechnen. Bei Zahlungsausfall greift ein integrierter Verkäuferschutz, was für Händler sehr positiv zu bewerten ist.

Zu der primären Zielgruppe zählt ganz allgemein der Versandhandel.

Im 2. Teil zum Thema “E-Commerce: Bezahlvarianten und Zahlungsanbieter in Internet”, der in den nächsten Tagen im Kwerdenker-Blog erscheinen wird, werden weitere Online-Zahlungsmöglichkeiten unter die Lupe genommen. Hierzu zählen unter anderem giropay, Click & Buy, Sofortüberweisung und Maestro.

Bis dahin viel Spaß beim Lesen!

Amazon legt Händlern “faules” Ei ins Osternest

Amazon legt Händlern “faules” Ei ins Osternest

Laut einem Bericht in der neuesten Ausgabe der Internet World Business plant Amazon Änderungen bei der Preisstruktur für Händler. Diese sieht in der Zukunft vor, dass Händler ihre Angebote über den Amazon-Marketplace entweder genauso günstig oder günstiger als über andere Vertriebskanäle anbieten müssen. Hierzu zählt auch der eigene Webshop eines Verkäufers. Die einzige Ausnahme sind stationäre Ladengeschäfte. Amazon rechnet durch diesen Schritt offenbar mit einem Kunden- und Umsatzzuwachs. Ob das tatsächlich so sein wird bleibt abzuwarten, denn laut einer Umfrage des Marketplace-Mitbewerbers Hitwise wollen 45 Prozent der 100 befragten Händler ihre Angebote reduzieren oder sogar löschen.

Na dann mal frohe Ostern, Amazon!

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Denkt daran, liebe Unternehmer.

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Liebe(r) Besucher/-in, ich freue mich, Dich hier begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Steven (34) und ich bin der kwerdenkende Autor dieses Blogs. Ich bin bei einer Schweizer Airline verantwortlich fürs Online-Marketing, Gründer der Goldlandung Marketing Consulting und ein Fan der wirklichen Kommunikation - dazu gehören das richtige Zuhören, das Eingehen auf den Anderen, der offene Dialog sowie eine lösungsorientierte Herangehensweise an eine Herausforderung. Eine Kombination, die mich dazu veranlasst hat diesen Blog aufzusetzen. Ein Blog, der speziell für jene gedacht ist, die ebenfalls nach der echten Kommunikation lechzen, egal ob privat oder beruflich. Bei aller Kommunikation und hoffentlich gutem Marketing wollen wir aber nicht vergessen, dass die richtige (offene) Einstellung und der nötige Humor nicht fehlen dürfen. Ich wünsche viel Spaß und hoffentlich muntere(n) Unterhaltung und Diskussionsstoff!

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