Buchempfehlungen

Positive Thinking Buchempfehlung: FUCK IT!

Positive Thinking Buchempfehlung: FUCK IT!

Liebe Leser,

heute gibt es mal wieder nach längerer Zeit eine Buchempfehlung. Dieses Mal aus der Rubrik Positive Thinking. Im ersten Moment mag der ein oder andere erst einmal zusammenzucken, wenn er den Titel des Buches hört. “FUCK IT!”. Wie kann denn dieser Titel etwas Positives mit sich bringen, geschweige denn für positive Energie und Leichtigkeit sorgen?

Nun aber der Reihe nach…

Als ich kürzlich wieder mal bei einem großen Online-Versandhändler nach neuer Lektüre für mich geschaut habe bin ich plötzlich über das besagte Buch von John C. Parkin gestolpert. Upps, dachte ich. Wer nennt sein Buch denn bitte schön so, und was um Himmels Willen kann der Inhalt eines Buches mit solch einem “kräftigen” Titel sein? Als meine Augen auf dem Cover des Buches etwas nach unten gewandert waren, erkannte ich recht schnell, dass dieser Titel rein gar nichts mit dem zu tun hat, was man im ersten Moment vielleicht erwarten würde. Ganz im Gegenteil: Da stand “Loslassen – Entspannen – Glücklich sein”. Aha! Da waren wir ja wohl wieder bei dem Thema Positive Thinking angekommen. Kurz die Zusammenfassung durchgelesen, dann war schnell klar: Dieses Buch wollte von mir bestellt und gelesen werden. Gesagt – getan. Drei Tage später hielt ich es zum ersten Mal in meinen Händen. 10 Tage später war es auch schon “konsumiert”.

Um was es in dem Buch geht

John C. Parkin erklärt auf sehr lebendige Art und Weise, wie man inmitten des allzu oft stressigen Alltags, dem man ausgesetzt ist, Momente der Ruhe schaffen kann, um Entspannung zu finden, abzuschalten und ausgeglichener zu werden. Und das alles ohne jahrelanges Ausüben von Meditationsübungen, Yoga oder das Lesen dutzender Bücher über Buddhismus, spitituelle Weisheiten oder Work-Life-Balance.

Parkin selbst hat dieses Prozedere selbst hinter sich gebracht und nach vielen Jahren des Übens, Meditierens und Lesens festgestellt, dass er all die fernöstlichen Weisheiten kurz und knapp in die Worte “FUCK IT!” packen packen möchte und er somit auf ganz unkonventionelle Art und Weise etwas mehr Gelassenheit in das eigene Leben bringen kann. In dem Buch wird der Ausdruck “FUCK IT!” als “Lebenseinstellung” bezeichnet. Was das bedeuten soll? Ganz einfach: Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen, sprich – jeden drückt irgendwo der Schuh. Es gibt kleinere und größere Probleme. Allzu oft verkrampfen wir aufgrund dieser, verlieren unsere Gelassenheit, machen uns Sorgen, wälzen uns in der Nacht von der einen auf die andere Seite und bekommen schlussendlich im worst case ein Magengeschwür. Wir versäumen es schlichtweg, einer Sache nicht zu viel Bedeutung zukommen zu lassen und einfach loszulassen (was ich persönlich übrigens für die schwerste Disziplin halte!). Und genau hier kommen dann die “FUCK IT!”-Techniken ins Spiel, die einen beim Loslassen und Gelassenheit üben helfen sollen, welche bereits bei simplen Atemübungen beginnen. Sich einfach mal selbst spüren, in sich hineinhören und Gefühle, Verspannungen und Gedanken bewusst wahrnehmen. Allzu häufig vergessen wir Menschen das leider, hetzen von einem Termin zum nächsten, erledigen unsere (Pflicht-)Aufgaben und fühlen uns abends zuhause dann so erledigt, dass wir nur noch die Kraft finden uns vom alltäglichen Fernsehwahnsinn berieseln zu lassen. Und so geht das Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. “Und täglich grüßt das Murmeltier” fällt mir in diesem Zusammenhang immer gerne ein. Aber das kann nicht der Sinn des Lebens, die Erfüllung eines jeden Individuums sein. Da muss noch mehr sein. Um diesem Etwas allerdings auf die Schliche zu kommen gilt es ein paar Dinge zu beachten, die Parker sehr gut auf den Punkt bringt:

1. Dinge, die einem aktuelle Bauchschmerzen bereiten mit Hilfe von FUCK-IT!-Techniken loslassen üben. Hierfür geht er im ersten Schritt auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche ein, von der Beziehungskiste über die Jobsituation bis hin hin zur Frage der richtigen Ernährung. Im zweiten Step zeigt er dann die tatsächlichen Übungen auf, wie man sie richtig ausführt und was sie bewirken. Das Ganze wird sehr anschaulich mit Hilfe von Zeichnungen, die die einzelnen Positionen und Haltungen zeigen, dargestellt und verdeutlicht.

2. Täglich einige Minuten dazu verwenden um den Körper und die Sinnesorgane bewusst wahrzunehmen und gleichzeitig einzusetzen – dazu richtig atmen, fühlen, hören, riechen, sprechen und denken

Darüber hinaus habe ich für mich festgestellt, dass es elementar ist, dass man Entscheidungen fällt und die Dinge nicht auf die lange Bank schiebt. Entscheidungen machen frei von Bauchschmerzen, Verspannungen und Grübeleien. Und jede Entscheidung bringt Bewegung ins Spiel bzw. ins Leben. Es öffnen sich neue Türen, die zuvor verschlossen oder nicht einmal sichtbar waren. Allerdings ist das nicht immer so einfach, denn man “hängt” gerne mal an einem Menschen oder einer Sache. Wenn man es aber schafft loszulassen, wird das Leben definitiv angenehmer, leichter und man ist mittel- bis langfristig wohl auch ein gutes Stück glücklicher.

Fazit

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass FUCK IT! ein mehr als lesenwertes Buch ist. Es ist gleichermaßen inspirierend wie auch lehrreich – und das in Kombination mit einem guten Schuss Humor. Was kann letztlich motivierender sein, als sein Leben durch zwei simple Worte, die voller Überzeugung ausgesprochen werden (wer hätte es gedacht – “FUCK IT!”), gelassener, entspannter und glücklicher gestalten zu können?

Eben! Deshalb kaufen und lesen!

Kwerdenker-Buchempfehlung für Existenzgründer: “keine große sache”

Kwerdenker-Buchempfehlung für Existenzgründer: “keine große sache”

Liebe Leser,

heute gibt es eine Buchempfehlung in Sachen Existenzgründung: “keine große sache”. Geschrieben wurde das Werk von Vanessa Kullmann, der Gründerin von Balzac Coffee, die 1998 ihren ersten kleinen Coffee Shop in Hamburg eröffnete und inzwischen mehr als 30 Filialen aufgebaut hat.

In ihrem Buch gibt sie einen wunderbaren Einblick, wie die Idee für Balzac Coffee entstand, wie sie der Umsetzung Stück für Stück näher kam, welche Hürden und Schwierigkeiten bestanden und wie sie letztendlich an ihrem Ziel – ihrem eigenen Coffee Shop – angekommen ist.

Vanessa Kullmann beschreibt sehr gut, was ein Existenzgründer bzw. Unternehmer für das Dasein als Selbstständiger alles mitbringen sollte. Ich habe einige Punkte aus ihrem Buch aufgegriffen und durch meine persönlichen Erfahrungen ergänzt.

- Eine Geschäftsidee, von der der jeweilige Existenzgründer absolut überzeugt ist und es ihm auch gelingt andere davon zu überzeugen

- Motivation bis zum Abwinken: Auch wenn es mal Frust gibt, sei es aufgrund von Rückschlägen, der deutschen Bürokratie, Streitereien oder sonstigen Hürden

- Geduld und Ausdauer: Nicht selten muss ein Unternehmer speziell in der Gründungsphase sehr viel und hart arbeiten, da Prozesse einfach noch nicht richtig eingespielt sind, Produkte noch nicht zu 100 Prozent ausgereift sind oder schlichtweg gewisse Dinge noch nicht fertig sind. Geduld ist eine Tugend und was lange währt wird endlich gut!

- Durchsetzungsvermögen: Nicht selten wird man gerade zu Beginn, wenn die Erfahrung noch fehlt, gerne mal als Greenhorn betrachtet, nicht ganz ernst genommen und belächelt. Im schlimmsten Fall sogar bei einem Geschäft über den Tisch gezogen. Da heißt es manchmal die Ellbogen ausfahren. Nicht unfair werden, aber doch zeigen, dass man nicht alles mit sich machen lässt, voll bei der Sache ist und auch mal Nein sagen kann, wenn es sein muss

- Gelassenheit entwickeln und sich Pausen gönnen: Es funktioniert nicht, dass man wie ein Irrer und Gehetzter durch die Welt geht und gleichzeitig noch gute Laune und Freude versprüht. Deshalb ist es ganz eintscheidend, dass man sich zwischendurch auch Pausen gönnt. Pause bedeutet, wirklich mal abzuschalten und unter Umständen auch einfach mal gar nichts tun – die Seele baumeln lassen. Es bringt nichts, wenn man 24 Stunden am Tag ausschließlich an das Unternehmen denkt. Auf die Dauer winkt das Burn Out-Syndrom. Motivationslosigkeit und Ausgelaugtheit werden die Folge sein. Darum kann ich nur empfehlen: wenn nicht irgendwelche ganz dringende Projekte oder Aufgaben auf dem Tisch liegen, einfach mal etwas früher Feierabend machen und den Rest des Tages “bewusst” mit der Familie oder in einem sonstigen ruhenden Umfeld genießen. Das wirkt Wunder, und die Arbeit macht am nächsten Tag doppelt Spaß!

- Immer das Ziel vor Augen haben: Ohne Ziele geht es nicht. Wer keine Ziele hat wird durch die Welt irren und nichts erreichen können. Eine sinnvolle Methode ist es ein oder mehrere langfristige Ziele zu definieren und diese auch niederzuschrieben. Dann hat man diese Ziele schwarz auf weiß vor sich liegen und kann, wenn die Energie mal wieder etwas im Keller ist, das Blatt Papier mit den definierten Zielen aus der Schublade holen und sich der Ziele wieder voll und ganz bewusst werden. Um das langfristige Ziel erreichen zu können bedarf es allerdings kleinerer Etappenziele, die man ebenfalls aufschreiben sollte. Diese helfen einem dabei in kleinen Schritten dem großen Ziel immer näher zu kommen

Das Buch “keine große sache” ist absolut empfehlenswert, ganz egal ob man gerade mit dem Gedanken der Selbstständigkeit oder Existenzgründung spielt oder nicht. Das Buch ist informativ und zugleich persönlich, da Vanessa Kullmann ihre persönlichen Erfahrungen dem Leser sehr gut näherbringt. In gewisser Weise fiebert man ihrem großen Ziel gemeinsam mit ihr regelrecht entgegen, um dann am Ende doch erstaunt darüber zu sein, was ein Mensch in der Lage ist zu erschaffen, wenngleich vielleicht niemand außer dieser Person an das große Ziel geglaubt hat.
Vanessa Kullmann hat es zweifellos geschafft. Nein, mehr als das. Ich denke, sie hat es sogar weit übertroffen!

Chapeau, Vanessa!

Jetzt meine Frage an Euch, liebe Leser:

Die oben genannten Punkte sind nur ein paar ausgewählte, derer sich jeder Existenzgründer, Selbstständige und Unternehmer bewusst sein sollte, um von Anfang an erfolgreich sein zu können. Die Liste könnte noch deutlich länger ausfallen. Was sind Eure Erfahrungen mit dem Thema Existenzgründung bzw. der Selbstständigkeit? Was ist Eurer Meinung nach darüber hinaus entscheidend für eine erfolgreiche Selbstständigkeit? Lasst mich und den Rest der Leserschaft wissen, was Eure Gedanken hierzu sind. Ich bin gespannt!

the circle of no life

...FUNNY?
...TRUE?
...A BIT OF BOTH?
...

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Liebe(r) Besucher/-in, ich freue mich, Dich hier begrüßen zu dürfen. Mein Name ist Steven (34) und ich bin der kwerdenkende Autor dieses Blogs. Ich bin bei einer Schweizer Airline verantwortlich fürs Online-Marketing, Gründer der Goldlandung Marketing Consulting und Erfolgsdenker - sowie mit einem guten Schuss englischen Humor mütterlicherseits ausgestattet. Eine Kombination, die mich dazu veranlasst hat diesen Blog aufzusetzen. Ein Blog, der speziell Marketingfans und Selbstständige mit Tipps, Tricks, Trends, eigenen Erfahrungen und Kopfschüttlern - von (Online-)Marketing über Designfragen bis zu den besten und verrücktesten Businessideen - versorgen soll. Und ganz wichtig: die richtige (Erfolgs-)Einstellung und den nötigen Humor an den Tag legen. Ich wünsche viel Spaß und hoffentlich muntere(n) Unterhaltung und Diskussionsstoff!

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