Allgemeingut
Wenn plötzlich alles anders ist: Berufsunfähig!
Liebe Leser,
heute geht es um das wichtige Thema Berufsunfähigkeit, welches speziell für Existenzgründer, Freiberufler und Unternehmer von enormer Bedeutung ist, denn sollte tatsächlich einmal ein tragischer Unfall oder ein Burn-Out eintreten, sieht es ohne eine Absicherung im Bereich Berufsunfähigkeit ziemlich düster aus. Von dem her kann ich nur jedem ans Herz legen sich gründlich zu diesem Thema beraten zu lassen – am besten von mehreren Gruppen. Sprechen Sie Ihre Hausbank, Ihren Versicherungsmakler und Unternehmer im Bekanntenkreis an. Holen Sie sich so viele Informationen wie möglich ein, um am Ende die für Sie passende Absicherung zu finden.
Nun aber zu dem Gastartikel zu dem genannten Thema – verfasst von Kristina Bischoff.
Berufsunfähigkeit ist ein vielseitiges und wichtiges Thema. Sie kann jeden treffen, und obwohl sich dessen auch jeder Arbeitnehmer bewusst ist, sorgen nicht alle angemessen vor. Sollten sie aber, denn Berufsunfähigkeit kann nicht nur Folge eines Unfalls sein, sondern auch andere Gründe haben, wie etwa Überarbeitung. Vor allem durch die Erhöhung des Renteneinstiegsalters wird es immer schwieriger, bis zu diesem Zeitpunkt auch mit der gleichen Leistung arbeiten zu können. 2009 wurde sogar eine schockierende Studie bekannt, die prognostizierte, dass jeder zweite aktuell 20-Jährige nicht bis zum Renteneinstiegsalter im Job verbleiben wird. Und obwohl diese Zahlen für sich sprechen, haben lediglich 10 Prozent aller Deutschen eine private Berufsunfähigkeitsversicherung.
Wie also kann man vorsorgen?
Der erste Schritt in die richtige Richtung ist, schon bei Eintritt in die Arbeitswelt anzufangen. Auch Studenten, die vielleicht gelegentlich jobben oder gar parallel studieren und eine Ausbildung machen, müssen und sollten schon an die Folgen plötzlicher Unfälle denken. Gleiches gilt natürlich für Auszubildende. Auf den Staat ist in diesem Fall kein Verlass, denn 2001 wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Erwerbsminderungsrente mehr schlecht als recht ersetzt. Wer in die Bredouille kommt, seinen Job aus gesundheitlichen, körperlichen oder psychischen Gründen nicht weiter ausüben zu können, muss dann mit mageren Summen unter 1000 Euro auskommen. Eine gute Lösung ist hierbei eine private Anlage, die sich zum Beispiel in Form einer privaten Lebensversicherung anbietet. Die zu zahlenden Summen können individuell bestimmt werden und je nachdem, welche Police gewählt wird, kann das Gesparte dann zu einem fixen Zeitpunkt oder monatlich dem Versicherten zu Gute kommen und die Existenz sichern – auch ohne Job.
Erfolgskriterium für Selbstständige: Qualitativ hochwertige Bilder
Gerade bin ich am Überlegen, wie und wo ich neue Portraitbilder von mir machen lassen soll – für die eigene Website, Printmaterialien sowie Social Networks und Dienste wie XING, Facebook und Twitter. Da ich einen hohen Anspruch an die Qualität der Bilder habe und keine 0/8/15-Bilder möchte, sondern eher was Ausgefallenes – fällt die Auswahl des Fotografen oder des Fotostudios nicht leicht. Grundsätzlich gilt: die Qualität der Bilder für den Außenauftritt, also auf Printmaterilien und Website etc., sind von enormer Bedeutung, denn sie verkörpern den eigenen Anspruch. Wünscht man, dass potentiellen Kunden und Besuchern der Website oder des eigenen Profils auf einem Online-Netzwerk wie XING, LinkedIn, Twitter oder Facebook mit Attributen wie Professionalität, Seriosität, Persönlichkeit, Individualität und Modernität begegnet wird, dann sollte man dies mit hochwertigen Portraitbildern (dies gilt natürlich für alle vorhandenen Bilder) ganz deutlich zum Ausdruck bringen. Und ich kenne keinen Selbstständigen, Existenzgründer oder Unternehmer, der nicht so nach außen hin auftreten möchte.
Doch kommen wir an dieser Stelle nochmals zurück auf die Auswahl des Fotografen oder eines Fotostudios: Auf der einen Seite bietet sich zwar das Fotostudio an, da die Umsetzung schnell und unkompliziert abläuft und obendrein recht günstig ist. Nichts desto trotz würde die Individualität der einzelnen Portraitaufnahmen wohl eher in den Hintergrund treten müssen.
Auf der anderen Seite würde sich für ganz spezielle Aufnahmen ein professioneller Fotograf eignen, der sich ausgiebig Zeit vor, während und nach dem Shooting nimmt – für Beratung, unzählige Aufnahmen und einer ausgebufften Nachbearbeitung der Bilder. Am besten noch einer, der auf Peoples-Aufnahmen spezialisiert ist. Allerdings würde man hier ein paar größere Scheine hinlegen müssen, um den Fotografen für ein Shooting gewinnen zu können.
Was also tun? Gibt es einen Mittelweg? Sehr gute Bilder zu einem attraktiven Preis? Ja, den gibt es jetzt tatsächlich.
Noah Wolf, ein Fotograf aus Minnesota/USA, fährt seit Anfang dieses Jahres genau diesen Mittelweg. Er bietet top Portraitaufnahmen inklusive Beratung, unzähligen Aufnahmen und einer professionellen Nachbearbeitung von mindestens einem Bild (für jenes, welches man sich am Ende entschieden hat) für insgesamt 79 US-Dollar. Ein Schnäppchen! Und die Qualität und Individualität der Bilder sprechen für sich. Es überrascht daher eher wenig, dass sich sein Angebot innerhalb kürzester Zeit zu einem “Kassenschlager” entwickelt hat. Anschauen kann man sich die Aufnahmen und die Idee, die dahinter steht, auf der Website von Noah.
Es wird abzuwarten sein, inwiefern sich solch ein Modell auch in Deutschland durchsetzen wird. Oder gibt es so etwas bereits?
Daher die Frage in die Runde:
Für welchen Fotografen wäre solch ein Angebot ein Thema oder aber vielleicht auch völlig undenkbar? Welcher Fotograf bietet solch einen Service bereits in Deutschland an?
Vorsicht vor Datenklau an Geldautomaten und Internetbetrug
Kwerdenker-Leser aufgepasst!
Laut einem aktuellem Bericht in der SZ hat das Bundeskriminalamt (BKA) bekannt gegeben, dass im vergangenen Jahr mehr als 100.000 Deutsche Opfer von Datenklau an Geldautomaten geworden sind – im In- wie auch im Ausland. Bundesweit ist die Zahl der manipulierten Geldautomaten zwischen 2008 und 2009 um fast 20% angestiegen. Der dadurch entstandene Schaden wird auf ca. 40 Millionen Euro beziffert. Außerhalb Deutschlands sind in 2009 die meisten Betrugsfälle in Frankreich, der Türkei sowie Südafrika aufgetreten. Daher rät das BKA Besuchern der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer besonders auf der Hut zu sein. Betrüger versuchen mit vorgetäuschter Hilfsbereitschaft an die Daten der Opfer zu kommen.
Auch im Internet, wo pausenlos Bank-, Kreditkarten- und Zugangsdaten für Einkäufe von Waren und Dienstleistungen sowie Downloads von Daten ausgetauscht werden ist der Negativtrend der Manipulationsfälle stark steigend. Im Jahre 2009 wurden knapp 7.000 Fälle registriert, in denen Datenklau stattfand. Der Schwerpunkt lag hierbei bei Bank-, Kreditkarten- und Zugangsdaten, unter anderem für Telefonanschlüsse. (Versuchter) Datenkau nahm alleine bei den Bankdaten um mehr als 60% zu im Vergleich zum Vorjahr.
Daher heißt es “Aufgepasst”! Speziell beim Onlinebanking sollten Nutzer auf der Hut sein. Niemals PIN oder TANs an Dritte weitergeben, selbst wenn eine angebliche Anfrage der Hausbank kommt. Eine Bank wird niemals nach diesen Daten fragen. Ganz im Gegenteil. Es ist ihnen sogar widersagt dies zu tun. Daher bereitet die Zahlungsabwicklung bei dem Zahlungsanbieter “Sofortüberweisung” einigen Banken kräftige Bauschschmerzen, da bei dieser E-Payment-Lösung PIN und TANs angegeben werden müssen und gleichzeitig für das Unternehmen “sichtbar” werden.
Achte nach dem Besuch Deines persönlichen Onlinekontos darauf, dass Du Dich immer auf der Website abmeldest und den Verlauf (History), Cache (Pufferspeicher, temporäre Internetdateien) und Cookies löschst, damit Deine “Spuren” verwischt werden. Wer ganz sicher gehen möchte sollte unter Umständen Bookmarks zur Bank oder Ähnliches löschen oder besser gleich gar nicht anlegen und keine Kennwörter abspeichern. Zwar muss man für den Besuch der Website der eigenen Bank dann jedes Mal wieder von Neuem die Internetadresse und das jeweilige Kennwort eingeben, aber sicher ist sicher.
Das Löschen der unterschiedlichen Daten kann über den Menüpunkt “Extras” des Webbrowsers (z.B. Firefox, Internet Explorer) vorgenommen werden. Beim Firefox klickt man hierzu auf den Menüpunkt Extras > Datenschutz und beim Internet Explorer auf Extras > Internetoptionen > Allgemein.
Alternativ kann das Ganze auch über das Betriebssystem (Windows) unter Start > Systemsteuerung > Internetoptionen aufgeräumt werden. Darüber hinaus sollte regelmäßig der Ordner der temporären Internetdateien unter die Lupe genommen werden (Lokaler Datenträger (C:) > Windows > Temp).
Wer darüber hinaus noch Anregungen oder Ergänzungen zum Thema Sicherheit im Internet bringen möchte ist herzlich dazu eingeladen diese in Form eines Kommentars abzugeben.
Danke im Voraus!
Euer Kwerdenker (Stevenson)
Eröffnung des Kwerdenker-Blogs
Nun ist es also soweit – der erste Artikel des Kwerdenker-Blogs geht online. Um was wird es hier in der Zukunft eigentlich gehen und warum “Kwerdenker”? Die Idee ist folgende…
Als 2-facher Unternehmensgründer, immer auf Ausschau nach “der” ultimativen” Geschäftsidee, kam mir die Idee diesen Blog ins Leben zu rufen. Ich möchte in der Zukunft gerne meine Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge, glücklichen Momente und Enttäuschungen, Chancen und Risiken mit Euch, meinen Lesern, teilen. Dieser Blog ist in erster Linie für (angehende) Existenzgründer, Selbständige, Unternehmer, Start-ups, Erfolgsdenker, (Online-)Marketeers und Designer. Der Kwerdenker-Blog soll (hoffentlich) viele Antworten auf Fragen genau dieser Menschen geben. Fragen, die mir im Laufe der Zeit als Angestellter, Freiberuflicher und Selbständiger begegnet sind und immer wieder begegnen. Fragen, auf die ich des Öfteren aber keine Antwort bekommen habe. Ich musste mir nicht nur einmal eine Fragen selbst beantworten – indem ich einfach die “Aktion” startete, sprich, gewisse Dinge einfach ausprobiert habe: “Trial and error”. Manchmal erfolgreich, auf jeden Fall aber immer lehrreich! Die Kehrseite der Medaille wiederum ist, dass dieses Verfahren oft genug einfach zu viel Zeit und unter Umständen auch Geld verschlingt. Und das möchte ich angehenden, mutigen Existenzgründern, Selbständigen und Unternehmern gerne ersparen!
“Mein Wort in Gottes Ohr”…so wird dieser Blog mit Sicherheit nicht ablaufen. Ich werde zwar versuchen so oft wie nur möglich meine persönliche “Duftnote” zu den zukünftigen Themen beim Kwerdenker-Blog einfließen zu lassen – von Zeit zu Zeit bewusst etwas kritisch. Aber ich wünsche mir rege Beteiligung und Diskussionen innerhalb dieses Blogs. Es soll laut “kwergedacht” werden. Es sollen Anregungen, Ideen und Tipps zu den unterschiedlichsten Themen gegeben werden, u.a. zur Existenzgründung, zu (Online-)Marketing, Vertrieb, Sponsoring, Business-Ideen, (Erfolgs-)Psychologie und und und. Der Blog soll informativ und zugleich unterhaltend und persönlich sein. Ich werde mir die größte Mühe geben, all das in die Tat umzusetzen und Euch einen spannenden und einzigartigen Blog präsentieren zu können.
Abschließend wünsche ich Euch, liebe Besucher, viel Spaß und Informationen auf dem Kwerdenker-Blog. Auf fruchtbare Diskussionen in der Zukunft!
Herzliche Grüße
Euer Steven
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